Biografie

Filme siehe auch:
Maria Vedder auf VIMEO

Kunstpreis HAUS am KLEISTPARK 2014:
Sonderpreis der Jury für die Videoinstallation „Ghost Dance“

10. Januar - 2. Februar 2014
Ausstellung 22 Jahre Videokunst
"What's The Time?"
Maria Vedder und Alumni der Klasse Medienkunst,
Universität der Künste Berlin
im Zentrum für Kunst und Urbanistik ZK/U, Berlin

Lou Reed, Zeitkratzer und Maria Vedder
Berliner Zeitung

18.10.2013 - 19.1.2014
"Zur Nachahmung empfohlen! / examples to follow! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit"
Capilla del Arte UDLAP, Puebla, Mexiko:
1-Kanal-Installation "Susurrus_Mexico"

Goethe-Institut Mexiko Stadt:
3-Kanal-Installation "Susurrus_Mexico"

bis 30.9.2013
"Mediterranean Biennale", Israel

bis 29.9.2013
"EMARE: Transitio_MX 05 Festival"
Centro de Cultura Digital, Mexiko Stadt

bis 28.7.2013
"Schichtwechsel", Sammlung Goetz/Neuer Berliner Kunstverein im Nordstern Videokunstzentrum

"No Senses", Tagesspiegel 2012:
siehe:
von Maria Vedder gestaltete ZEITUNGSSEITE


Mexiko 2012: zweimonatiges Projektstipendium EMARE des Kulturprogramms der EU, Werkleitz Halle und
Goethe-Instituts Mexiko

ARTE Videonacht 18. - 21.10.2012
mit dem Film "beieinander"

ARTE Creative: August 2012 Video des Monats / Neuer Berliner Kunstverein mit dem Film Der Herzschlag des Anubis

Maria Vedder singend in der Temporären Kunsthalle Berlin:
siehe bzw. höre:
Audio Clip 1:54 Min

siehe Fotoblog von den Studienaufenthalten 2008 in China und
2009 in Indien:
Vedder auf der Vlucht: www.mariavedder.blogspot.com



Perspektiven zu verrücken, um die verborgenen Schichten alltäglicher Wirklichkeiten sichtbar zu machen, gehört zu den grundlegenden Kennzeichen der künstlerischen Arbeit von Maria Vedder. Seit dem Beginn ihrer Karriere in den 1970er Jahren spürt sie den vielfältigen Erscheinungsformen des Sichtbaren nach. In den frühen performativen Videoarbeiten waren es vor allem arrangierte Bildwelten mit fabelhaften Figuren in bühnenähnlichen Raumsituationen, mit spielerischer Ironie inszeniert.
In späteren Werkgruppen tritt das Interesse am Dinglichen in den Mittelpunkt. Ein Haus, eine Strasse, eine Fensteröffnung mit windgeblähter Gardine, der aus einem Schornstein aufsteigende Rauch – es sind vor allem solche im Wortsinn nichts-sagenden Motive,bei denen Maria Vedder mit einem untrüglichen Instinkt für das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren narrative Potenziale entdeckt und in minimalen Seh-Episoden auslotet.
In den letzten Jahren setzt die Künstlerin ihre Spurensuche in der visuellen Erscheinungswelt durch eine Erforschung der dieser zugrundeliegenden systemischen Zusammenhänge fort. Die Mehrkanalinstallationen zu Chaostheorie, Elektrosmog oder Massenmedien verweisen auf eine unsichtbare strukturelle Logik, die die Welt des Sichtbaren im Innersten zusammenhält. Im Vergleich zur phänomenologischen Arbeitsweise in den früheren Videos kommt in dieser Auslotung der Tiefendimensionen des Sichtbaren ein analytischer und sezierender Blick zum Tragen, der Wirklichkeit als Schichtmodell begreift und in der Thematisierung systemischer Verbindungen dem Hochgeschwindigkeitsrausch digitaler Medienwelten eine größtmögliche Aufmerksamkeitsverdichtung gegenüberstellt.



Studium: Fotografie an der Fachhochschule Köln, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Sozialwissenschaft an der Universität Köln

seit den 70er Jahren als Medienkünstlerin tätig

längere Studienaufenthalte und Vortragsreisen in Asien

1991-2014 Professur für Medienkunst an der Universität der Künste Berlin

Autorin folgender Bücher über Video (in Zusammenarbeit mit B. Gruber), erschienen im DuMont-Verlag Köln: „Handbuch der Videopraxis“, 1982; „Kunst und Video“, Hrsg., 1983

Preise, Stipendien, Artist in Residences (Auswahl)

Hauptpreis des Marler Video-Kunst-Preises 1988

Hauptpreis des Festival International de Video, Vigo/Spanien 1991

Artist in Residence 1.Shantiroad Studio, Bangalore, Indien 2009

Projektstipendium und Artist in Residence in Mexiko: EMARE, Kulturprogramm der EU, Werkleitz Halle, Goethe-Institut Mexiko 2012

Öffentliche Sammlungen (Auswahl)

Staatliche Museen zu Berlin/Kupferstichkabinett
Museum Ludwig Köln
Neuer Berliner Kunstverein
ZKM/Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Goetheinstitut Deutschland
Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart
Tate Gallery Liverpool / England
Image Library of the Musashino Art University Tokio / Japan
Fukui Culture Center Tokio / Japan
Gallery Shimada Yamaguchi-Shi / Japan
Kunst- und Kulturzentrum Et Huset Kopenhagen / Dänemark
Kunstbibliothek Lyngby / Dänemark
ArtCom San Francisco / USA